Do swidanja russische Kälte!

Gewinner der WocheNoch zwei Tage müssen wir ausharren, dann wird es endlich wieder wärmer in Deutschland und wir können der russischen Kälte „Auf Wiedersehen“ (Russisch= Do swidanja [dasswidan'ja]) sagen. Während es Freitag und Samstag noch eisig bleibt, dürften die Schneemassen am Sonntag bereits schmelzen. Aber auch hier lauert noch mal Gefahr für die Autofahrer: Da es ab kommender Woche eher regnen denn schneien wird, droht Blitzeisgefahr auf den Straßen. Entwarnung für den Straßenverkehr gibt es also trotz abnehmender Schneeberge noch nicht. Wer nicht auf den Pkw angewiesen ist, sollte sich deshalb weiterhin an die öffentlichen Verkehrsmittel halten – aber Achtung!, ganz ungefährlich sind auch die U-Bahnen nicht.

Lebensrettende Zivilcourage

 


So wäre es vergangene Woche in der spanischen Hauptstadt Madrid fast zu einem Unglück in einer Metro-Station gekommen, als eine 52-jährige Frau ohnmächtig wurde und auf die Gleise stürzte. Ihre Rettung war die Zivilcourage eines Polizisten außer Dienst, der umgehend auf die Gleise sprang, um der Dame zu helfen. Aber in eben diesem Moment näherte sich der nächste Zug und drohte beide mit sich zu reißen.

Die Passanten auf dem Bahnsteig versuchten daraufhin, den Lokführer durch heftiges Winken auf das bevorstehende Unglück aufmerksam zu machen – mit Erfolg: Der Zug stoppte und der Polizist in Zivil konnte die Verunglückte gemeinsam mit den umstehenden Wartenden von den Schienen retten.

Die Frau wurde daraufhin ärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht und der Polizist wird nun in Spanien – zu Recht – als Held gefeiert. Definitiv ein Gewinner der Woche, der so viel Mut aufbringt, um ein Leben zu retten.

Weltfußballer mit Herz

Auch der viermalige Weltfußballer Lionel Messi hat es wieder in die Rubrik Gewinner der Woche geschafft. Dieses Mal allerdings weder mit Toren, noch mit Auszeichnungen oder Rekorden, sondern durch seine Liebe und Hingabe für die Menschen in seiner Heimat. Denn vergangene Woche spendete Messi seiner Heimatstadt Rosaria knapp eine Million Pesos (152.000 Euro) für die Sanierung eines Sportkomplexes in einem Problembezirk. Das teilte am Freitag der Bürgermeister der Großstadt im Nordosten Argentiniens mit. Wer derart seine Karriere im Griff hat und dabei nicht die Menschlichkeit vergisst, ist wirklich jeden Jubel wert.

Wasserspringer der Herzen

Viel Jubel hat auch der sechsjährige Oscar Piper verdient. Trotz seiner jungen Jahre trainiert er bereits seit zwei Jahren mit dem britischen Olympiasieger Tom Daley im Plymouth Diving Club das Turmspringen. Schon jetzt ist Junge aus Torpoint, Cornwell, mutig genug, von einem 10-Meter-Brett zu springen, weshalb er gemeinsam mit Tom Delay in der Talent-Show Splash! ins kühle Nass springen sollte. Doch die Produzenten des Senders ITV mussten Oscar kurz vor der Show mitteilen, dass der Auftritt nicht stattfinden könne. Der Sechsjährige sei zu jung und dürfte aufgrund der Auflagen im Fernsehen nicht live auftreten. Oscars Mutter, Ali Piper, sagte dazu im Interview: „Er war am Boden zerstört und den Tränen nahe. Zusammen mit seinem Idol im Fernsehen aufzutreten, ist etwas, an das man sich sein Leben lang erinnert. Oscar lebt und atmet nur für das Turmspringen. Es ist seine große Leidenschaft.“

Als Tom Daley von der Enttäuschung seines Schützlings hörte, veröffentlichte er umgehend Videomaterial von sich und Oscar auf den Social-Media-Plattformen im Internet und sagte dazu: „Der coolste Sechsjährige, den ich kenne!“


Statt in einer britischen Fernsehshow ist Oscar – und sein mutiger Sprung vom Zehner – nun zusammen mit seinem Idol in der unendlichen, internationalen Weite des World Wide Web zu sehen und wird schon als der nächste große Star im Turmspringen gehandelt. Sein Ziel ist es einmal olympisches Gold zu holen – und dann darf er mit Tom Daley sicher in jeder Fernsehshow der Welt auftreten.

Wir drücken dem mutigen Oscar die Daumen, dass er seine Träume erreicht und auch wenn wir ihm kein olympisches Gold verleihen können – er ist definitiv schon ein Gewinner der Woche!

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