Dunkelster Winter der Geschichte

Gewinner der WocherNoch 13 Tage, bis der meteorologische Winter offiziell endet. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich auch die Sonne nach diesem Datum richten wird. Dunkler kann es allerdings kaum mehr werden – schließlich ist der bisherige Winter 2012/2013 bereits schon jetzt der düsterste in der 60-jährigen Geschichte der Sonnenscheinaufzeichnung. Bei dieser Winter-Tristesse kam der Valentinstag gerade richtig, um sich zumindest mit Liebesbekundungen und kleinen Freuden etwas aufzuheitern…

Weltrekordwoche in Thailand


…so wie der 44-jährige Ekkachai Tiranarat und seine 33-jährige Frau Laksana. Das thailändische Pärchen bewies, wie man am Valentinstag am besten ausdrückt, dass man gemeinsam alle Hürden überwindet und unzertrennlich ist. Denn beide sind von nun an Weltrekordhalter im Dauerküssen.

Wirklich leidenschaftlich war das stundenlange Aufeinanderpressen der Lippen zwar nicht, dafür hat es aber großes Durchhaltevermögen und einen sehr enge Bindung gefordert. Denn zu keiner Zeit durften sich die Gesichter voneinander lösen, die Kandidaten mussten die ganze Zeit stehen und selbst beim Gang auf die Toilette weitergeknutschten.

Für so viel Verbundenheit wurden Ekkachai und Laksana nach 58 Stunden, 53 Minuten und 58 Sekunden mit rund 2500 Euro und einem Diamantring belohnt – von Ihrem neuen Titel als Weltrekordhalter einmal abgesehen.

Wer nun glaubt, die Thailänder wären völlig durchgedreht, liegt eigentlich nicht ganz falsch. Denn nicht nur Ekkachai und Laksana haben sich einen Eintrag in Guinnessbuch gesichert, auch 4483 weitere Thailänder holten sich in dieser Woche einen Weltrekord. Und zwar indem sie sieben Minuten lang synchron Hula-Hoop-Reifen um sich drehen ließen.

Bei so viel Sportsgeist, Zusammenhalt und Durchhaltevermögen haben sich Thailands neue Weltrekordhalter den Titel Gewinner der Woche redlich verdient.

Neuer Wind bei den Grammy-Awards

Mumford & Sons, Fun., The Black Keys und Gotye haben drei Sachen gemeinsam: Sie sind alle unter dreißig, noch relativ unbekannt im Musikbusiness und trotzdem die großen Gewinner der diesjährigen Grammy-Verleihungen.

Denn statt Pop-Diven oder Weltstars feierte Los Angeles dieses Jahr die junge, alternative und internationale Musik.

Gleich vier Preise, darunter der, für den besten Rocksong, gingen an die US-Band The Black Keys. Drei hingegen an den australischen Sänger Gotye. Sein Song „Somebody That I Used to Know“  wurde unter anderem zur Single des Jahres gekürt – kein Wunder bei sieben Millionen Verkäufen.

International aber englischsprachig ging es weiter mit der britischen Band Mumford & Sons, die mit ihrer Platte „Babel“ das begehrte Grammophon für das beste Album erhielten und schließlich gelang es noch der Indie-Band Fun. aus New York, zwei Trophäen als beste Newcomer und für den besten Song mit „We Are Young“ zu ergattern.

Damit haben sie immerhin noch einen Preis mehr als Weltstar Adele und gleich zwei mehr als Justin Bieber abgeräumt.

Bill Freimuth, stellvertretender Chef der veranstaltenden Recording Academy, begründete die vielen, relativ unbekannten Grammy-Gewinner gegenüber der New York Times so: „Es scheint mir ein Übergangsjahr zu sein, eines, wo der Staffelstab übergeben wird.“ Sollte Bill Freimuth recht behalten, könnten in den nächsten Jahren weitere frustrierte Twitter-Nachrichten von Justin Bieber folgen, weil er nicht nominiert wurde. Was er dabei vergisst: Auch er war mal ein Newcomer, der sich gegen Weltstars durchsetzte.

Wir freuen uns deshalb für die diesjährigen Gewinner und gratulieren zum Grammy-Erfolg.

„Baby“ rettete Familie und Haustiere

Als am Dienstag in den frühen Morgenstunden in Oklahoma das Haus von Rhonda Westenberg und ihrer Schwester Evelyn in Flammen aufgeht, bekamen die beiden Frauen davon nichts mit. Selig schliefen Sie weiter, während sich der Rauch ausbreitete. Nur Pit Bull Terrier „Baby“ fand keinen Schlaf, roch den Rauch und alarmierte ihre Frauchen.

Aufgeschreckt durch das Bellen gelang es den Westenbergs das Haus rechtzeitig zu verlassen. Doch draußen angekommen bemerkten sie, dass die restlichen fünf Hunde noch fehlten. Als die Hündin Baby ihre Artgenossen nicht vorfand, fackelte sie nicht lange: Sie drehte sich um und rannte erneut ins brennende Gebäude.

„Einer hatte sich unter dem Bett versteckt und wollte nicht rauskommen“, erzählte Familienmitglied Charles Land hinterher. „Baby ist sofort reingelaufen, hat ihn im Nacken gepackt und ihn nach draußen getragen.“

Zwar ist das Heim, in dem die Familie seit 17 Jahren gelebt hat, mit allen Möbeln und Wertgegenständen, verloren, aber nur dank der heldenhaften Tat von Baby konnten alle menschlichen und tierischen Bewohner in Sicherheit gebracht werden.

Baby ist deshalb nicht nur die neue Heldin der Familie, sie gehört auch zu unseren Gewinnern der Woche – genauso wie Familie Westenberg, die allen Grund haben, stolz auf Ihren Pit Bull zu sein.

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