Mag der April keine Wochenenden?

Gewinner der WocheSchon vergangenes Wochenende gingen die Temperaturen runter und auch dieses Mal ist warme Kleidung beim Grillen empfehlenswert. Der April scheint einfach keine Wochenenden zu mögen: Während unter der Woche bis über 20 Grad gemessen wurden, sinken die Temperaturen am Freitag und Samstag wieder. Dazu ziehen laut den Meteorologen bis Sonntag starke Regenwolken über das Land hinweg. Bei diesen nassen Aussichten widmen wir uns lieber den schönen Dingen …

Psy übertrifft sich selbst

… zum Beispiel dem vielleicht neuen Sommerhit des Jahres? Wenn man sich den Erfolg der neuen Single des südkoreanischen Sängers Psy anschaut, könnte das nämlich sein Song „Gentleman“ werden. Statt nach seinem Megahit „Gangnam-Style“ in der Versenkung zu verschwinden, übertrifft die neue Single bereits jetzt schon den Vorgänger. An einem einzigen Tag riefen 38 Millionen Besucher das Video auf Youtube auf – mehr als 220 Millionen Klicks hat der Song bereits insgesamt. Dazu schaffte „Gentleman“ den besten Neueinstieg in den deutschen Single-Download-Charts: Während der erste Hit „Gangnam Style“ auf Platz 50 einstieg, katapultierte sich das neue Werk gleich auf Platz 12. Wer hätte gedacht, dass nach dem spektakulären Siegeszug des Pferdetanzstils noch irgendwas an diesen Erfolg anknüpfen könnte? Damit ist Psy, der scheinbar absolut den Zeit- und Musikgeist trifft, definitiv ein Gewinner der Woche.

 

Bestes deutsches Computerspiel

Ein weiterer Gewinner der Woche ist das PC-Game Chaos auf Deponia der Hamburger Spieleschmiede Daedalic Entertainment. Denn der Nachfolger von Deponia und zweite Teil der Triologie wurde beim Deutschen Computerspielpreis 2013 zum besten deutschen Spiel gekürt. Und das, obwohl das Spiel zunächst als nicht realisierbar galt und ein Genre beliefert, das neben den Ego-Shootern fast in Vergessenheit geraten ist. Denn Chaos auf Deponia ist ein reines Adventure-Game, in dessen Spielverlauf man seine Gegner ausnahmsweise nicht blutig ausschaltet, sondern Rätsel lösen muss, um ans Ziel zu gelangen.

Dabei kommt das Spiel mit einer eher humorvollen und detailreichen Comic-Grafik daher, statt mit wilden HD-Filmeffekten, und spielt in einer Müllhaldenwelt, aus welcher der Held Rufus zu entkommen versucht. Für die Jury des Deutschen Spielepreises war besonders diese „einzigartige Spielewelt, die Douglas Adams, Terry Pratchett oder Matt Groening nicht wahnwitziger hätten erfinden können“, einer der ausschlaggebenden Punkte, das Spiel auszuzeichnen.

Deutscher Football-Star: Vom Studenten zum Millionär

Gestern entschied sich wieder alles für die Football-Nachwuchsspieler in Amerika. Denn gestern war der erste von insgesamt sieben Tagen des jährlichen Draft der National Football League (NFL). Dabei entscheiden die Teams der US-Profiliga, wen sie in der kommenden Saison unter Vertrag nehmen. Einer der begehrtesten Kandidaten war in diesem Jahr jedoch kein Amerikaner, sondern der 22-jährige Björn Werner, der ursprünglich aus Berlin kommt. Er wurde als erster Deutscher überhaupt in der ersten Runde, an 24. Stelle, von den Indianapolis Colts ausgewählt.  Statt Studium und 900 Dollar Talentförderungsgeld im Monat heißt es nun Profi-Liga und ein Vertrag in Millionenhöhe.

„Mein Traum wird wahr, endlich habe ich Gewissheit. Die letzten Wochen und Monate waren für mich sehr aufregend“, sagte Werner unmittelbar nach dem Draft. Und für diesen Traum hat der junge Berliner hart gekämpft. Seit seiner Kindheit, als die Freunde ihn aufgrund seiner Statur und Beweglichkeit mit zur Football-AG nahmen, war er von dem Sport fasziniert.

Zunächst spielte er für die Berliner Adler (früher Berliner Thunder), dann zog er nach Amerika, um Profi zu werden. Erst folgte das Highschool-Team, dann seine Zeit als Defensivspieler in der Collage-Mannschaft der Florida-State-University. Mit dieser gewann er erst Anfang des Jahres vor mehr als 90.000 Zuschauern die Meisterschaft – den Orange Bowl.

Seit Wochen wurde der Berliner deshalb als großer Favorit gehandelt und kann nun in der nächsten Saison endlich in der NFL auflaufen. Er hat damit bewiesen, dass man mit Willensstärke, Durchhaltevermögen und intensivem Training noch immer den American Dream leben kann.

Für uns ist Björn Werner ein klarer Gewinner der Woche und wir wünschen ihm viel Erfolg auf den Spielfeldern der Profi-Liga!

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