Die Eisheiligen bringen Regen und kühle Luft

Gewinner der WocheMamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie: Das sind die Namen der Eisheiligen, die uns vom 11. bis zum 15. Mai mit Regen und kühlerer Luft plagen. Erst ab Mittwoch, wenn die „kalte Sophie“ den Rückzug antritt, wird das Maiwetter wieder beständiger, weniger regnerisch und vor allem wärmer. Nutzen Sie also die kommende Woche, wenn Sie noch ein bisschen an der Bikinifigur feilen möchten …

Wer viel verliert, kann viel gewinnen


Ein gutes Beispiel, wie man erfolgreich abspecken und dadurch jede Menge neue Lebensfreude und Selbstvertrauen gewinnen kann, bietet die jährliche Sat.1-Show The Biggest Loser. Seit dem 22. Februar kämpften insgesamt zehn Zweierteams gegen die Kilos – und haben dabei nicht nur jede Menge Durchhaltevermögen und Willensstärke bewiesen, sondern sich auch so manchen Traum erfüllt.

Einer davon war die kirchliche Trauung für Kandidatin Jeanette: Seit 14 Jahren ist sie zwar schon standesamtlich mit Ihrem Mann verheiratet, aber ins weiße Kleid traute Sie sich nie. Bis sie durch die Show The Biggest Loser zum Abnehmen animiert wurde, 40 Kilo verlor und damit eine gehörige Portion Selbstbewusstsein gewann. Im Finale am Mittwoch wagte sie dann den Schritt und machte ihrem Mann den Antrag.

Gewonnen – und damit noch 50.000 Euro kassiert – hat jedoch ein anderer: Paride. Der Bayer mit italienischen Wurzeln hatte sein Gewicht um die Hälfte (von 126 auf 63 Kilo) reduziert. Damit sicherte sich der 22-Jährige den Titel The Biggest Loser und hat sich den Titel Gewinner der Woche ebenfalls redlich verdient!

Matthew Perrys Engagement ausgezeichnet

Ein Gewinner der Woche ist auch der US-Schauspieler Matthew Perry. Denn der 43-Jährige wurde am Montag im Weißen Haus für sein Engagement gegen den Drogenkampf mit dem „Champion of Recovery Award“ („Meister des Entzugs“) ausgezeichnet. Der Star aus der Serie Friends rutschte auf dem Höhepunkt seiner Karriere selbst in die Drogenabhängigkeit und konnte sich nur mittels zweier Entzugstherapien von Alkohol und verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln befreien. Seitdem kämpfte er immer wieder für andere und verfolgte das Ziel, Drogensüchtigen zu helfen, anstatt, dass man sie ins Gefängnis werfe. Deswegen wurde Perry vor allem dafür ausgezeichnet, dass er „Millionen von Amerikanern auf Entzug eine Stimme gibt.“

Von wegen, altes Eisen!

Auch in Ingolstadt wurde die Stimme erhoben – und zwar für den Rollator! Über 400 Menschen setzten sich bei einem Weltrekordversuch auf ebenso viele Rollatoren, die im Gesamtbild – von oben betrachtet – zu einer einzigen riesigen Gehhilfe verschmolzen. Ob der Rekord anerkannt wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Viel wichtiger war jedoch, dass viele Menschen unterschiedlicher Generationen mit dem verpönten Gerät in Berührung kamen. „Das Klischee sagt, der Rollator-Fahrer ist blöd, alt und kann nicht anders“, erklärte Veranstalter und Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Jörg Wellnitz. „Wir wollen gegen die Stigmatisierung des Alterns und der Rollatoren ankämpfen.“ Denn genau diese Gehhilfe ist für viele Menschen die einzige Chance, selbstständig zu bleiben und die Hürden im Alltag zu überwinden.

Wir drücken die Daumen für den Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde und gratulieren zu der erfolgreichen Aktion für mehr Toleranz und Akzeptanz!

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