Tauwetter sorgt für Glätte

In dieser Woche wurden weite Teile Deutschlands von starken Schneefällen und eisigen Temperaturen bis zu minus 20 Grad heimgesucht. Das Thermometer soll nun zwar wieder in die Plusgrade steigen, viel Sicherheit auf den Straßen bringt das jedoch nicht. Stattdessen warnt der Deutsche Wetterdienst vor Blitzeis. Wer also keine wichtigen Termine hat, sollte seinen Wagen am besten stehen lassen. Man kann es sich schließlich auch zu Hause gemütlich machen …

15-jährige bricht Rekorde


… beispielsweise vor dem Fernseher, um die deutschen Schwimmer anzufeuern und zu verfolgen, wie die Rekorde purzeln. Denn bei der diesjährigen Kurzbahn-WM in Istanbul sind bereits zwei kontinentale Bestzeiten unterboten worden.

Während die Ungarin Katinka Hosszu über 200 Meter Schmetterling eine neuen Europarekord mit 2:02,30 Minuten aufstellte, glänzte die gerade mal 15-jährige Litauerin Ruta Meilutyte über 50 Meter Brust. Die Olympiasiegerin brach bereits im Halbfinale am Mittwoch die schnellste Zeit von Janne Schäfer um vier Hundertstel, indem sie die Strecke 29,51 Sekunden schwamm. Im Finale legte die junge Litauerin dann noch mal nach und brach mit 29,44 Sekunden ihren eignen Rekord um sieben Hundertstel.

Damit dürfte sie bewiesen haben, dass ihre Bestleistungen nicht nur auf London beschränkt waren, sondern wir noch einiges von der Spitzenschwimmerin erwarten dürfen. Schließlich hat die 15-Jährige noch ein paar Jahre Zeit für Goldmedaillen, Bestzeiten und Rekorde.

Messi schlägt Müller

Der Superstar vom FC Barcelona, Lionel Messi, ist zehn Jahre älter als die litauische Rekord-Schwimmerin, aber statt sich nur mit Europarekorden zufriedenzugeben, schrieb er nun endlich Geschichte.

Schon beim Spiel gegen Benfica Lissabon am 5. Dezember hatten viele erwartet, dass der Torrekord von Gerd Müller fallen würde, doch Messi konnte die Chancen nicht nutzen und wurde sogar verletzt vom Platz getragen. Die Gerüchte über einen Kreuzbandriss machten die Runde – der Rekord würde in diesem Kalenderjahr wohl doch nicht fallen.

Falsch gedacht.

Erst kurz vor dem Spiel gegen Betis Sevilla am vergangenen Sonntag bekam Messi grünes Licht für den Einsatz, aber es schien die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Der Superstar zeigte Leistung, verhalf seinem Team zum Sieg und brach nebenbei noch den ersehnten Rekord. Mit seinen beiden Treffern erhöhte er die Zahl seiner Tore in diesem Kalenderjahr auf 86 – eins mehr als Müller vor 40 Jahren schoss.

Trotzdem ruhte sich der 25-Jährige nicht darauf aus und setzte gleich noch einen hinterher. Beim Spiel gegen Zweitligisten FC Cordoba gelang es ihm erneut, zwei Chancen zu verwandeln. Der Rekord steht damit nun bei 88 Toren.

Und Gerd Müller? Er zeigte sich, noch bevor der Rekord gebrochen war, ganz entspannt: „Mir persönlich bedeuten Rekorde nicht viel, aber wenn es jemand verdient hat, mich zu überholen, dann Messi.“

Die Traumzahl von 100 Toren erreicht der Argentinier in diesem Jahr vielleicht nicht mehr, aber wie wäre es mit 90? Zwei Liga-Spiele hat er ja noch vor sich.

Bestes deutsches Spiel ausgezeichnet

©www.deutscher-entwicklerpreis.de ; Fotograf: Carsten Klask

Keine 90, aber immerhin 25 begehrte Trophäen der Gamesbranche wurden am 12. Dezember in Düsseldorf beim Deutschen Entwicklerpreis verliehen.

Als überraschend deutlicher Gewinner des Abends ging daraus das Berliner Studio Yager Development hervor. Mit ihrem düsteren Antikriegs-Shooter SpecOps: The Line konnte das 100-köpfige Team insgesamt sechs Kategorien für sich entscheiden. Neben Preisen für das „Beste Actionspiel“, die „Beste Grafik“, „Beste Story“ und das „Bestes Konsolenspiel“, ging auch die Hauptauszeichnung des Abends als „Bestes Deutsches Spiel“ an das Actiongame. Die sechste Trophäe folgte schließlich in der Kategorie „Bestes Deutsches Studio“ für die Berliner.

Sieg für die Sicherheit

Über Datenschutz wird in Bezug auf Facebook viel diskutiert – doch, wie auch immer man dazu steht, dass man schneller gefunden und durchleuchtet werden kann, es hat manchmal auch etwas Gutes und kann positiv genutzt werden.

Denn nicht nur die normalen User sind auf Facebook unterwegs, auch Betreiber illegaler Botnetze nutzen die Social-Media-Kanäle für ihre Machenschaften. Sie infiltrieren private Computer und nutzen sie für ihre Zwecke, ohne dass der Besitzer etwas davon mitbekommt. Über diese Methode soll das sogenannte „Butterfly“-Botnetz elf Millionen Computer infiziert und mittels Bank- und Kreditkartendaten 850 Millionen Dollar erbeutet haben.

Doch damit ist nun Schluss. Denn mit der Unterstützung von Facebook gelang es dem FBI die Täter ausfindig zu machen und damit zehn der vielleicht größten Cyberkriminellen der Geschichte festzusetzen.

Auch wenn man also über die Datenschutzbestimmungen bei Facebook streiten kann – in diesem Fall hat die Plattform wohl entscheidend dazu beigetragen, Tausende User vor Datenklau zu schützen.

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