Willkommen im Herbst

Nachdem Hoch Ennio noch für ein paar schöne Tage gesorgt hatte, sanken die Temperaturen Mitte der Woche rapide ab und die Blätter begannen zu fallen. Kein Wunder, denn morgen ist der offizielle Herbstanfang. Statt auf sommerliche Temperaturen kann man sich dann auf die Farben der bunten Blätterpracht freuen. Und dass den Deutschen Farbenvielfalt und kunstvolle Arrangements immer wichtiger werden, hat die diesjährige Documenta bereits gezeigt.

Kunst so beliebt wie nie zuvor

Die documenta in Kassel, die alle fünf Jahre stattfindet, ist schon seit Langem die weltweit größte und wichtigste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Doch die „documenta 13“, die vergangenen Sonntag ein Ende fand, brach noch einmal alle Rekorde: Noch nie hatte es so viele Aussteller gegeben, noch nie nahmen so viele Ausstellungsorte teil und noch nie waren so viele Besucher gekommen, um die Kunst zu bestaunen.

Insgesamt 860.000 Besucher waren seit dem 9. Juni an die Ausstellungsorte gepilgert – der bisherige Rekord war im Sommer 2007 mit rund 750.000 Kunstinteressierten aufgestellt worden. Sogar die Zahl der verkauften Dauerkarten hat sich mehr als verdoppelt und zeigt, dass moderne Kunst in Deutschland klar an Bedeutung gewonnen hat. Das spiegelte sich auch in den rekordverdächtigen Rahmenbedingungen wieder: Mit insgesamt 300 Künstlern und 60 weiteren Ausstellungsorten, unter anderem in Kabul, Kairo und dem kanadischen Banff, war die Kunstmesse so groß wie nie zuvor.


 

Das neue iPhone ist schon vor Verkaufsstart auf Rekordjagd

Das neue iPhone 5 erscheint heute in den Läden. ©apple.com

So groß wie nie zuvor scheint auch die Vorfreude auf das neue iPhone 5. Wo früher noch ein ausgewählter, eher elitärer Kreis mit den Apfelprodukten liebäugelte, sind die Macs, iPods, iPads und iPhones mittlerweile überall zu finden. Und da die Welt so auf den Apfelgeschmack gekommen ist, ist es auch nicht verwunderlich, dass der von Steve Jobs gegründete Konzern immer größere Gewinne erzielt. So auch beim iPhone 5 – obwohl das erst heute auf den Markt kommt.

Die Zahlen sprengen alles je da gewesene: Allein in den ersten 24 Stunden seien über zwei Millionen Vorbestellungen eingegangen und das sind doppelt so viele wie noch beim Vorgängermodell iPhone 4S. Dieser Hype wirkte sich natürlich auch auf die Börse auf. Erst Mitte August gelang es Apple, den Börsenrekord von Microsoft zu knacken(http://www.selfmade.de/article/worlds-weekly-winners-xix/). Damals schloss die Aktie mit einem Höchststand von 665,15 Dollar, wodurch sich der iPhone-Gigant den Titel wertvollstes Börsenunternehmen aller Zeiten sicherte.

Durch die Vorfreude auf das neue, fünfte Produkt der Smartphone-Reihe, brach Apple jetzt seinen eigenen Rekord: Denn am Montag schloss die Aktie bei 699,78 Dollar und durchbrach sogar nachbörslich erstmals die 700-Dollar-Schwelle.

Selbst Apples Marketing-Chef Philip Schiller findet für diese Nachfrage nach den Produkten nur wenige Worte: „Die Reaktion der Kunden auf das iPhone 5 ist phänomenal.“ Und wo auch immer dieses Phänomen des kleinen, angebissenen, weißen Apfels noch hinführen wird – die Erfolgsgeschichte von Apple scheint noch lange nicht vorbei.

„Ibra“ kickt sich in die Geschichtsbücher

 Auch der schwedische Nationalspieler Zlatan Ibrahimovic scheint noch lange nicht am Ende seiner Erfolge und Rekorde zu sein. Im Gegenteil: Erst am Mittwoch schrieb die selbst ernannte „lebende Legende“ ein neues Kapitel in der Historie der Champions League. Durch seinen Treffer zum 1:0 für Paris Saint-Germain gegen Dynamo Kiew, verewigte sich der schwedische Nationalmannschaftskapitän mit einem Rekord in der Königsklasse. Er gilt nun als erster Spieler, der in zehn Jahren bei sechs verschiedenen Vereinen in der Champions League auflief und traf – und das ist in der Königsklasse bisher einzigartig.

Held der Straße

Volker Neils rettete zwei Unfallopfer vor dem Feuertod. Foto: Goodyear

Einzigartig ist auch der Heldenmut des 53-jährigen Lkw-Fahrers Volker Neils aus Bramsche.

Als sich am 6. August dieses Jahres ein schwerer Verkehrsunfall auf einer Bundesstraße im Landkreis Osnabrück ereignete, verdankten es zwei der verunglückten Insassen nur ihm, dass sie lebend aus ihrem brennenden Kleintransporter kamen.

Während der Fahrer sich damals selbst retten konnte, wurden seine Mitfahrer bei dem Crash eingeklemmt und konnten dem brennenden Wrack allein nicht entkommen. Doch Volker Niels bemerkte den Unfall, hielt sofort an, nahm seinen Feuerlöscher und rannte zum Unfallort. „Es war fürchterlich, die Eingeklemmten schrien und der sumpfige Straßengraben war mit Öl bedeckt, jederzeit hätte alles in Flammen aufgehen können“, so der Lkw-Fahrer. Doch der 53-Jährige zögerte keine Sekunde und löschte das Feuer.

Als die Rettungskräfte wenig später eintrafen, konnten die schwer verletzten Männer geborgen und versorgt werden – ohne Neils hätten sie den Unfall wohl nicht überlebt.

Für diesen mutigen Einsatz kürten Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) nun Volker Neils zum „Held der Straße des Monats September“.

Selfmade-Erfolg findet: Das hat sich der 53-Jährige für sein beispielloses Handeln verdient.

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