In der neuen Serie „World‘s weekly Winners“ präsentiert Ihnen die Redaktion von Selfmade-Erfolg.de jeden Freitag die Gewinner der Woche – ob ein großes Ereignis, ein besonders erfolgreicher Mensch oder der Verkaufsschlager der Woche.

Der April macht was er will…

Die 16. Woche des Jahres hat uns zumindest wettertechnisch keine Ruhe gelassen. Mal schmunzelte die Sonne über unsere zu dicken Wintermäntel, mal versteckte sie sich und der graue Himmel lachte die Gänsehaut auf unseren nackten Oberarmen aus. Gegen das Wetter hatte diese Woche also keiner eine Chance, aber zwei Rentner aus Illinois können sich jetzt zumindest für jede Wetterlage die passende Kleidung leisten – ganz gleich von welchem Designer.

Rentner räumen ab

218 Millionen Dollar. Diese Summe zeigte der Scheck der Illinois Lottery am 18. März. Und den nahmen Merle Butler (65) und seine Frau Patricia Butler (62) freudig im Gemeindehaus in Red Bud entgegen. Red Bud, das ist ein kleines Dorf im US-Bundesstaat Illinois, und dort leben die beiden Gewinner seit ihrer Geburt. Als klar war, dass ein Drittel des Mega-Jackpots an einen Schein aus dem beschaulichen Dörfchen geht, rückte die Farmergemeinde mit knapp 3700 Einwohnern plötzlich ins Blitzlichtgewitter der Medien.  Die beiden Rentner hielten sich jedoch lange zurück – so lange es ging zumindest. Denn in Illinois sind die Gewinner verpflichtet, ihr Lottoglück öffentlichzu machen. Trotzdem musste das Pärchen erst einmal selbst mit der Nachricht zurechtkommen. Erst nach der zweifachen Aussage von Merle Butler, sie hätten gewonnen, realisierte die 62-jährige Ehefrau, dass es sich nicht um einen Scherz handelt. Angeblich soll sie daraufhin vier Stunden lang gekichert haben.


Von den 218 Millionen Dollar werden nach Steuerabzügen zirka 110 Millionen übrig bleiben. Davon plant das Ehepaar eine Reise, ihre Heimat bleibt aber das kleine Dorf Red Bud.

Brian Fargo kehrt zurück ins Ödland

Das Kult-Computer-Rollenspiel „Wasteland”  erhält endlich einen Nachfolger. Brian Fargo, einer der wesentlichen Entwickler des ersten Teils, hat es nun durch Crowdfunding  möglich gemacht. Jahrelang versuchte er mit seiner Firma inXile einen Publisher für den zweiten Teil zu finden, jetzt haben die Fans des Kultspiels die Finanzierung selbst übernommen. Genau genommen haben 61.290 Gamer das Kickstarter-Projekt bis zum 17.April mit insgesamt 2.933.252 Millionen Dollar unterstützt. Dass sein Aufruf so erfolgreich sein würde, hätte Brian Fargo nicht gedacht.

Er wollte für die Entwicklung ursprünglich nur 900.000 US-Dollar haben. Dafür können sich jetzt die Fans auf viele Extras, Boni und hochkarätige Entwicklungen freuen und gelten damit wohl selbst auch als Gewinner der Woche. Bis zum offiziellen Erscheinungsdatum müssen sie sich aber noch bis Oktober 2013 gedulden. Dann erst werden sie endgültig durch den Selbsttest bewerten können,  ob sich die Finanzierungshilfe für das Endzeit-Rollenspiel gelohnt hat.

„Die Tribute von Panem“ ringen mit versenkten Schiffen

Seit vier Wochen führt der Film “Die Tribute von Panem – Hunger Games” die Kinocharts in Amerika an.
©StudioCanal

Nordamerika huldigt weiterhin dem düsteren Zukunftsdrama „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“. Selbst in der vierten Woche dominiert der erste Teil der Buchverfilmung von Autorin Suzanne Collins die Kinokassen und spielte insgesamt bisher 337 Millionen Dollar weltweit ein. Die gegeneinander antretenden Teenager treten damit in die Fußstapfen von Avatar, das war nämlich der letzte Film, der vier Wochen lang die Kinocharts anführte.

In Deutschland allerdings erkämpfte sich ein anderer Kinoeinsteiger die Spitze der Charts. „Battleship“versenkte seine Konkurrenten und lockte laut Media Control rund 390.000 Besucher vor die Leinwand. Daneben spielte der Actionfilm rund 58 Millionen Dollar ein – in den USA wartet man auf noch bis Mitte Mai auf die Crew um Tylor Kitsch, Rihanna und Liam Neeson.

Deutscher Fußball ist was wert

Einer der wöchentlichen Gewinner waren auch die deutschen Fußballvereine, denn die DFL konnte, durch den Verkauf der Medienrechte, die Einnahmen um mehr als 50 Prozent auf durchschnittlich 628 Millionen Euro pro Spielzeit erhöhen. Das bedeutet eine Mehreinnahme von 216 Millionen für die deutschen Bundesliga Vereine pro Saison. Mit diesem Rekordergebnis und dem neuen Reichtum der Vereine hatte vorher keiner gerechnet. Und auch die Fans profitieren: ARD und ZDF haben weiterhin die Rechte für die Ausstrahlung erhalten. Die Nicht-Sky-Nutzer müssen also nicht auf ihre Fußballabende verzichten.

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