Ein Hoch auf „Achim“!

Das Hoch Achim hat uns in der 34. Kalenderwoche endlich ein paar hochsommerliche Tage beschert. Vielerorts wurden am Sonntag, dem heißesten Tag des Jahres, Rekordtemperaturen erreicht.
Die absolute Höchstmarke von 40,2 Grad, die 2003 in Freiburg gemessen wurde, konnte jedoch nicht geknackt werden. Trotzdem hat uns Achim in die Eisdielen einkehren lassen und zur Abkühlung sprang so mancher ins kühle Nass. Einer hingegen musste diese Woche seinen ganzen Mut für einen solchen Sprung zusammennehmen, bei einer todesmutigen Rettungsaktion…

Der Mensch ist des Wals bester Freund

Zumindest Peter Brown aus Australien kann sich jetzt zum besten Freund eines Buckelwals zählen. Dem rettete er nämlich am vergangenen Mittwoch das Leben – und riskierte dabei sein eigenes. Der neun Meter lange Meeressäuger hatte sich nämlich vor dem australischen Queensland in einem Seil verheddert und kam kaum noch an die Oberfläche um Luft zu holen. Der Segler Peter Brown befürchtete, dass der Wal nicht mehr lange durchhalten würde und eilte umgehend zur Hilfe, wie er im australischen Rundfunk erzählte: „Er hatte Schwierigkeiten, sein Blasloch über Wasser zu bekommen. Ich habe mir eine Taucherbrille geschnappt und mein Küchenmesser.“
Befreit schwamm das Säugetier davon, doch diese Rettung hätte auch ganz anders ausgehen können, meinte eine Sprecherin der Organisation zur Rettung der Wale: „Tiere, die schon gestresst sind, sehen den Menschen nicht als Helfer, sondern als weitere Bedrohung. Brown kann froh sein, dass er den Einsatz überlebt hat. Es ist ganz einfach: Gehe nie ins Wasser, wo ein Wal ist.“
Doch wahrscheinlich nur dank Browns schnellem und mutigem Handeln kann der Wal nun wieder seine Freiheit und hoffentlich noch ein langes Leben genießen.

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an…


Von einem langen Leben könnte auch  Familie Melis von der italienischen Insel Sardinien ein Lied singen – und zwar ein ganz schön langes. Denn erst vergangenen Mittwoch kam die 150-köpfige Sippe wieder einmal zu einem Großereignis zusammen, um wohl so manches Ständchen zu trällern. Es handelte sich um den 105. Geburtstag der ältesten Angehörigen und Ururgroßmutter Consolata.
Zu diesem besonderen Ereignis schauten nicht nur die Familie und der Bürgermeister vorbei, auch die Redaktion des Guinness Buch der Rekorde wurde auf den sardischen Clan aufmerksam. Denn Consolata ist zusammen mit ihren acht Geschwistern, bei denen das Nesthäkchen 78 Lenze zählt, 818 Jahre und 205 Tage alt geworden. Damit gelten die Melis nun als älteste Geschwister der Welt.
Was das Geheimnis dieser Langlebigkeit ist, wissen sie aber auch nicht so genau, wie Bruder Adolfo (89) meint. Dass die Familie Melis aber nicht nur einen gesunden Lebensstil, sondern auch wirklich gute Gene haben muss, zeigt sich schon in den Zahlen ihrer Nachkommenschaft: Allein Consolata hat neun Kinder, 24 Enkel, 25 Urenkel und drei Ururenkel. Der vierte Ururenkel ist  gerade unterwegs.

Trotz dieser großen Familienschar, scheint auch der Zusammenhalt der Melis ein ganz besonderer zu sein. So sagte die 105-jährige Consolata der sardischen Zeitung zu diesem Thema: „Wir waren immer vereint, im Guten wie im Schlechten.“
Bei so viel Familienglück, selbst im hohen Alter, bleibt nur noch eins: Der Familie Melis und vor allem dem 105-jährigen Geburtstagskind zu gratulieren und auch weiterhin ein langes Leben zu wünschen!

Jamaika rennt und rennt und rennt…

Ein langes Leben, eine lange Karriere und weiterhin so spektakuläre Erfolge wünscht man sicher auch dem jamaikanischen Sprintstar Usain Bolt. Denn der scheint auch nach Olympia weder satt noch müde zu sein und begeisterte stattdessen die Massen erneut mit einem Wahnsinnslauf.
Beim 200 Meter Rennen des Diamond-League-Meetings in Lausanne räumte er wieder einmal ab und stellte mit 19,58 Sekunden auch noch einen neuen Meetingrekord auf.
Aber auch sein Sprinterkollege Yohan Blake konnte noch einmal unterstreichen, wie unerreichbar Jamaika für die anderen Läufer bleibt. Im 100 Meter Rennen schaffte auch Blake einen Meeting- und persönlichen Rekord mit 9,69 Sekunden. Damit ist er nach Bolt mit 9,58 und dem Amerikaner Tyson Gay mit ebenfalls 9,69 Sekunden nun der dritte Sprinter der bisherigen Sportgeschichte, der die Marke von 9,70 Sekunden unterbieten konnte.
Das Ende der Erfolgsgeschichte von Jamaikas Supersprintern scheint noch lange nicht in Sicht zu sein und wir dürfen uns wohl auf noch so manchen Rekord von Bolt und Blake freuen.

Apple bricht Microsoft-Rekord

©apple.com

Auch der iPhone-Konzern Apple bleibt weiterhin voll auf Erfolgskurs und bricht einen Rekord nach dem anderen. Dieses Mal musste Konkurrent Microsoft zusehen, wie sich Apple an die Spitze setzte. Denn deren Unternehmen ist an der Börse nun so viel wert, wie kein anderes jemals zuvor. Mit einem Höchststand von 665,15 Dollar schloss die Aktie am vergangenen Montag in New York, womit das von Steve Jobs gegründete Unternehmen auf einen Börsenwert von 623,5 Milliarden Dollar kam. Damit übernahm Apple den Platz von Bill Gates‘ Microsoft als wertvollstes Unternehmen aller Zeiten und brach den Rekord von 1999 um knapp 2 Milliarden.
Grund für diesen Börsenboom scheint die Vorfreude auf das neue iPhone, ein kleineres iPad und die Spekulation über eine Empfangsbox fürs US-Kabelfernsehen zu sein.
Welche Rekorde dann tatsächlich mit den neuen Produkten erzielt werden können, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Die Welt scheint weiter hungrig nach Äpfeln zu sein.

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