In der Serie „World‘s weekly Winners“ präsentiert Ihnen die Redaktion von Selfmade-Erfolg.de jeden Freitag die Gewinner der Woche – ob ein großes Ereignis, ein besonders erfolgreicher Mensch oder der Verkaufsschlager der Woche.

Woanders ist es auch nicht wärmer

In der 32. Kalenderwoche präsentierte sich das Wetter irgendwie unentschieden. Nicht wirklich schlecht, aber Sommer sieht anders aus. Da schielt man logischerweise mal nach Temperatur und Witterung an fernen Gestaden, wobei ein Blick auf das Reisethermometer unseres ersten Gewinners der Woche verrät, dass es in weiter Ferne nicht unbedingt angenehmer sein muss. Auf dem Mars ist es nämlich wie erwartet bitterkalt.

Abenteuerurlaub bei Minusgraden

Für den Rover „Curiosity“, den die NASA am Montag erfolgreich auf unserem Nachbarplaneten landen konnte, gehören meteorologische Messungen noch zu den leichtesten Übungen. Die technisch fortschrittlichste Sonde aller Zeiten wird sich in den nächsten 23 Monaten auf dem Mars nach Spuren von Leben umsehen, HD-Bilder knipsen und Steine untersuchen – im Wesentlichen macht „Curiosity“ also Abenteuerurlaub. Nichtsdestoweniger waren vor allem die NASA-Mitarbeiter in der Zentrale in Houston über die erfolgreich angelaufene Mission vor Freude völlig aus dem Häuschen.

Doppelter Freudentag für eine Basketballerin

Ähnliches Entzücken war auch beim olympischen Basketball in London zu beobachten. Frankreichs Athletinnen hatten gerade gegen Tschechien den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht, da zückte der Freund einer Spielerin auf der Tribüne ein Plakat mit der hinreißend unbeholfen gemalten Aufschrift: „Isa Yacoubou will u marry me?“ Die 26-jährige Isabelle Yacoubou brach daraufhin in Freudentränen aus und stammelte: „Ja, ja, ja und ja.“ Olympia schreibt eben nicht nur sportliche Erfolgsgeschichten.

Vorbildliche Zuschauerin

Mit Sport nur am Rande zu tun hatte auch die Heldentat der niederländischen Judoka Edith Bosch Sie machte kurz vor dem Finallauf der Herren über 100 Meter einen Rowdy dingfest, der eine Flasche in Richtung der Startblöcke geworfen hatte. Dass Usain Bolt jeder Art von Wurfgeschoss davonlaufen könnte, bezweifeln wir keine Sekunde lang. Aber gegen hinterhältige Attacken sind selbst die besten Sprinter der Welt machtlos. Bosch hielt den Attentäter fest, bis die Polizei kam, und durfte danach mehr Interviews geben als nach ihren Auftritten auf der Judomatte. Derart vorbildlichem Verhalten kann man schließlich nicht genug Aufmerksamkeit widmen.

Rüpelhafter Bär

Vorbildlich wäre wiederum ungefähr das letzte Adjektiv, mit dem sich unser vierter Gewinner der Woche, Ted, beschreiben ließe. Ihm gelang, was noch keinem der brandgefährlichen Comicschurken geglückt war, egal ob Scarecrow, Joker oder Bane. Denn besagter Ted brachte Batman zu Fall, zumindest an den deutschen Kinokassen. Bei Ted handelt es sich um keinen psychopathischen Finsterling, sondern um einen lebendigen Plüschteddy von eher derbem Charakter. In der nach ihm benannten Komödie geht er als bester Freund von Mark Wahlberg Mila Kunis mit seinen miesen Manieren gehörig auf die Nerven. Zum Amüsement des deutschen Publikums, das dem Überraschungshit Ted mehrheitlich den Vorzug vor The Dark Knight Risesgab.

Junges Glück in späten Jahren

Überraschendes gab es diese Woche auch von Altkanzler Helmut Schmidt zu vermelden, und zwar im positivsten Sinne. Zwei Jahre nach dem Tod seiner langjährigen Ehefrau Loki bekannte sich der 93-Jährige zu einer neuen Frau an seiner Seite. Wie er bei Sandra Maischberger erklärte, heißt seine Partnerin Ruth Loah. Er kenne sie bereits seit 1955. Für privates Glück ist es eben niemals zu spät. Wir wünschen Helmut Schmidt und Frau Loah selbstverständlich alles Gute.

Cord Krüger

Lesen Sie auch

Noch keine Kommentare vorhanden.

Sag' Deine Meinung!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *