In der Serie „World‘s weekly Winners“ präsentiert Ihnen die Redaktion von Selfmade-Erfolg.de jeden Freitag die Gewinner der Woche – ob ein großes Ereignis, ein besonders erfolgreicher Mensch oder der Verkaufsschlager der Woche.

Nochmal richtig Sonne tanken

Zum Ende der 36. Kalenderwoche lässt sich die Sonne noch mal blicken. In den meisten Teilen Deutschlands wird es am Wochenende dabei angenehm warm – am Sonntag sind sogar Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius möglich. Das sollte man richtig auskosten, denn spätestens für Mittwoch kündigten die Meteorologen einen Wettereinbruch an.
Also packen Sie die Sonnencreme ein und genießen Sie die letzten Tage des Sommers, vielleicht am Strand – möglicherweise machen Sie im Sand ja auch einen so wertvollen Fund wie Charlie Naysmith?

Ungewöhnliches Strandgut ist 50.000 Euro wert

Denn der Achtjährige aus Südengland ist seit seinem Strandspaziergang am vergangenen Sonntag um circa 50.000 Euro reicher.

Wie es dazu kam? Eigentlich ist Charlie nur ein leidenschaftlicher Steinsammler und so hob er im englischen Dorset einen beige-braunen Brocken auf, der gut in die Sammlung gepasst hätte. Beim Anheben kam der Achtjährige jedoch ins Stutzen – das Stück war viel zu leicht für einen Stein. Also schaute er daheim mit seinem Vater nach, um was es sich bei dem süßlich riechenden Stück eigentlich handelte.
Das Ergebnis: Charly Naysmith hatte 20 Jahre altes Pottwal-Erbrochenes gefunden. Und so ein Fund ist in dieser Größe nicht nur sehr selten, sondern auch richtig viel wert. Das liegt unter anderem an dem darin enthaltenen Stoff Ambra, der zur Herstellung von Parfüms genutzt wird.


Der Achtjährige könnte laut Schätzungen knapp 50.000 Euro für den vermeintlichen Stein erhalten und er weiß auch schon ganz genau, was er mit so viel Geld anfangen würde: ein zu Hause für heimatlose Tiere gründen.

Er räumt einfach überall ab

Auch Oliver Rohm (33) hat schon auf einen Schlag 50.000 Euro kassiert – allerdings nicht durch einen wertvollen Fund, sondern indem er vor zwei Jahren Detlef D! Soost in der Gameshow Schlag den Star besiegte. Das allein ist zwar schon bemerkenswert, doch in so einem TV-Format zu gewinnen, schafften auch schon andere vor und nach ihm. Was dem 33-Jährigen aber keiner so schnell nachmacht: Vergangenen Freitag gewann er im Fernsehen erneut einen fünfstelligen Betrag. Dieses Mal erspielte er sich bei Günther Jauchs Wer wird Millionär 32.000 Euro. Die Talente des bodenständigen Baumhausbauers, der in einer Männer-WG wohnt und zwischenzeitlich auf dem Oktoberfest kellnert, scheinen einfach keine Grenzen zu kennen. Wir dürfen deshalb gespannt sein, in welcher Show Oliver als Nächstes auftauchen und abräumen wird.

Ganz hoch hinaus

Aber es gibt auch solche, die durchs Nichtabräumen siegen. So zum Beispiel der Stabhochspringer Björn Otto. Der olympische Silbermedaillen-Gewinner scheint seinen Höhenflug trotz des Erfolgs in London noch nicht beendet zu haben. Denn am Mittwochabend gelang dem 34-Jährigen beim Domspringen in Aachen Historisches: Er knackte die 6,01-Meter-Marke ohne die Latte abzuräumen und setzte damit nach 15 Jahren einen neuen deutschen Rekord. Otto ist nun der dritte deutsche Springer in der Geschichte, der die Höhe von sechs Metern bewältigte – und das auch noch um einen Zentimeter mehr als Tim Lobinger (1997) und Danny Ecker (2000). Bei so viel Sprungkraft kann als nächstes Ziel ja eigentlich nur noch der Weltrekord von 6,18 Meter
folgen …

Rekordtanzen gegen die Krise

Was bei Björn Otto vielleicht noch folgt, ist 5600 Griechen in dieser Woche bereits in einer anderen, eher bodennahen Sportart gelungen: Sie haben einen neuen Weltrekord im Sirtaki-Tanzen aufgestellt.
Fünf Minuten lang bewegten sich die Teilnehmer im Alter von 16 bis 89 Jahren in der Hafenstadt Volos zu den Klängen von Mikis Theodorakis und konnten damit den bisherigen Rekord, gehalten von 1672 tanzenden Griechen, knacken.
Doch wie die 17-jährige Teilnehmerin Maria Hatzaki hinterher sagte, ging es bei dem Spektakel nicht allein um den Eintrag ins Guinness-Buch, sondern um eine noch wichtigere Botschaft: „In diesen Krisenzeiten wollten wir vor allem eine Nachricht des Optimismus senden.“  Und das ist den 5600 Griechen mit dieser Performance eindeutig gelungen!

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