Nicht nur ein strukturierter Arbeitstag und ein gutes Netzwerk helfen Ihnen bei Ihrem Unternehmenserfolg. Was tun Sie beispielsweise wenn Sie in ein Motivationstief fallen oder wenn Aufträge reinkommen, die sich kaum lohnen? Wir verraten Ihnen fünf Tipps, die zu dauerhaftem Erfolg in der Selbstständigkeit führen.

1.  Nicht perfekt, aber immer besser werden

Verfallen Sie nicht in übermäßigen Perfektionismus. Gerade am Anfang sollten Sie sich erlauben langsam und stetig an den Aufgaben zu wachsen. Selbst wenn Sie einmal Fehler machen – das ist menschlich und das Wichtigste ist, dass Sie daraus lernen. Versuchen Sie sich also kontinuierlich (zu steigern und) zu verbessern, aber verzweifeln Sie nicht, wenn einmal nicht alles ganz perfekt verläuft.

2. Auch mal einen Auftrag ablehnen

Irgendwann wird der Fall eintreten, dass Sie eine Anfrage bekommen, die Sie vielleicht zeitlich und fachlich überfordert oder die sich eigentlich finanziell nicht lohnt. Haben Sie keine Angst auch mal so/solch einen Auftrag abzulehnen. Schließlich blockieren Sie sonst vielleicht die Zeit für lohnendere oder größere Projekte, die mehr Ihrem Metier entsprächen.

Erteilen Sie aber auch die Absagen höflich, denn vielleicht kommt dieser Kunde noch einmal mit einem spannenderen Projekt auf Sie zu? Möglicherweise können Sie ihm ja auch einen Experten empfehlen, der genau auf die Anforderungen passt und den Auftrag gerne übernehmen würde?

3.  Immer wieder Bilanz ziehen

Neben der finanziellen Bilanz sollten Sie auch nach jedem abgeschlossenen Projekt ein inhaltliches Resümee ziehen. Welche Arbeitsabläufe sind noch optimierungsbedürftig, welche Dinge sollten Sie das nächste Mal anders machen? Analysieren Sie immer wieder Ihre Marketingstrategien, Ihre Arbeitsweise und Ihre erreichten Ziele und versuchen Sie aus jedem Ihrer Schritte zu lernen.

4.  Niemals vergessen, warum Sie es tun

Auftragsflaute, Motivationslosigkeit, Ärger mit den Kunden – diese Herausforderungen kommen früher oder später auf fast jeden Unternehmer zu.  In solchen Momenten müssen Sie sich immer wieder vor Augen führen, warum Sie die Selbstständigkeit auf sich genommen haben. Welche Wünsche oder Träume haben Sie damit verfolgt, und wollen Sie diese wirklich wegen einer schwierigen Phase aufgeben?

Finden Sie deshalb immer wieder zurück zu Ihren Anreizen und führen Sie sich diese vor Augen, wenn Sie einmal wieder in ein Motivationsloch sinken.

Falls es Ihnen schwerfällt, sich von allein darauf zu konzentrieren, schreiben Sie sie beispielsweise auf ein Plakat und hängen dieses gut sichtbar im Büro auf oder finden Sie tatsächlich ein Firmenmotto, dass Ihre Werte und Wünsche widerspiegelt.

5.  Machen Sie auch mal Urlaub

Das Allerwichtigste neben einem ständigen Lernprozess und der Selbstmotivation, sind vor allem Sie. Denn wo wäre Ihr Unternehmen, sollten Sie einmal ausfallen?

Achten Sie deshalb immer (und primär) auf Ihre körperliche und seelische Gesundheit. Auch wenn Sie wenig Zeit für die vielen Aufgaben haben, es gibt eigentlich immer Wege und Möglichkeiten auch mal Urlaub zu machen und den Kopf freizukriegen. Vielleicht können Sie ja auch auf Aushilfskräfte zurückgreifen, die Sie zu bestimmten Zeiten vertreten können oder Sie stellen einen Partner ein?

Geben Sie also ruhig auch mal die Verantwortung ab. Denn wenn Sie am Boden liegen, fällt auch der Erfolg Ihres Unternehmens rapide ab.

Wenn Sie alle Tipps beherzigen und sich niemals unterkriegen lassen, steht der erfolgreichen Selbstständigkeit nichts mehr im Weg. Und wenn Sie doch einmal am Boden liegen und nicht weiterwissen, denken Sie immer an die Worte des Philosophen und Schriftstellers Ralph Waldo Emerson:

„Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen“


Haben Sie weitere Fragen oder Anregungen zum Thema Selbstständigkeit? Dann schreiben Sie an: [email protected]. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.


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Jessica Walther

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