Plätzchen, Glühwein, Braten und Klöße… was gibt es nicht alles für Leckereien im Dezember? Kein Wunder, dass „Abnehmen“ und „Mehr Sport machen“ alljährlich zu den häufigsten Vorsätzen fürs neue Jahr gehören. Doch dieser Diäten-Marathon muss nicht sein. Wenn Sie ein paar kleine Grundsätze beachten, kommen Sie gesünder durch die Völlerei der Weihnachtstage.

Weihnachtsmenü

Eine Gans, die vor Fett so trieft oder der Kartoffelsalat, der nur aus Mayonnaise zu bestehen scheint – bei den meisten Menschen kommen zum heiligen Feste auch unheilige Kalorienbomben auf den Tisch. Wer dann noch ein paar Gläser Glühwein oder Kinderpunsch trinkt, sich eine Schokoladencreme zum Nachtisch genehmigt und oft in die Keksdose greift, hat hinterher sicherlich mit dem Winterspeck zu kämpfen. Aber schon mit kleinen Mitteln kann man das umgehen, ohne auf ein Festmahl zu verzichten.

Essen Sie Ihre Weihnachtsgans beispielsweise ohne fettige Haut und auch der Kartoffelsalat kann ohne Mayonnaise, beispielsweise mit Gemüsebrühe, zubereitet werden. Statt der Schokoladencreme können Sie dieses Jahr vielleicht einen weihnachtlichen Bratapfel auftischen? Der schmeckt gut, liefert wichtige Vitamine und ist zudem viel winterlicher als die Schokocreme, die auch im Sommer schmeckt.

Alternativ geht es natürlich noch gesünder, wenn man dem traditionellen Weihnachtsbraten den Rücken zu kehrt und einen leckeren Fisch gart oder gleich zu einer vegetarischen Alternative greift. Damit ist man übrigens in guter Gesellschaft – schließlich hat auch Präsident Obama in diesem Jahr die Thanks-Giving-Truthähne begnadigt.

 

Bewusst essen und sich viel bewegen

Aber egal, ob Sie sich zu einem gesünderen Festtagsmenü durchringen können oder lieber die Traditionen wahren möchten – wenn Sie bewusst essen, tun Sie schon eine Menge für Ihren Körper.

Essen Sie darum langsam und genießen Sie das Weihnachtsessen und die verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die Empfehlung ist hierbei, bis zu 20-Mal zu kauen, ehe man den Bissen herunterschluckt. So helfen Sie Ihrem Körper bei der Verdauung und Sie fühlen sich nach dem Essen nicht so aufgebläht. Weiterhin ist das langsame Essen sinnvoll um das eigene Sättigungsgefühl beachten zu können. Dies setzt nämlich erst 15 bis 20 Minuten nach Speisebeginn ein.

Trinken Sie zudem vor oder während des Essens ein Glas Wasser. Das macht erstens satt und zweitens ist es natürlich gut für Ihren Wasserhaushalt und Ihre Verdauung.

Am wichtigsten ist jedoch, dass Sie am 24. Dezember und an den darauffolgenden Weihnachtstagen nicht nur herumsitzen und essen. Schieben Sie beispielsweise nach dem Familienmahl einen Spaziergang ein und lassen Sie für den Weg zur Kirche den Wagen stehen. Es mag sicherlich draußen frostig sein, aber Sie tun damit Ihrem Körper und Ihrem Wohlbefinden einen großen Gefallen. Neben der Bewegung macht frische Luft nämlich gute Laune, hält munter und stärkt die Abwehrkräfte.


Und ganz nebenbei: Sollte es weiße Weihnachten geben, gibt es doch nichts schöneres, als die schneebedeckte Landschaft zu genießen oder das Lachen der Kinder zu genießen, wenn man gemeinsam einen Schneemann baut.

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