Wünsche und Träume sind unabdingbar für ein glückliches und zufriedenes Leben. Doch viel wichtiger ist es, diese auch in die Tat umzusetzen. Wer nur auf das Glück wartet, bleibt meist auf der Strecke. Wir sagen Ihnen deshalb heute, wie Sie durch selbstbestimmtes Handeln glücklicher durchs Leben gehen können.

Sie wünschen sich einen neuen Job, schicken aber keine Bewerbungen raus? Sie wünschen sich ein schönes Haus, suchen aber nicht nach Immobilienangeboten und Sie wollen gesünder leben, treiben aber weder Sport, noch wollen Sie das Rauchen aufgeben? Leider gibt es in diesen Fällen nur ein mögliches Ergebnis: Nämlich, dass Ihre Wünsche nicht in Erfüllung gehen werden. Nur wenn Sie etwas anpacken, können Sie Ihre Träume auch erfolgreich umsetzen – von selbst wird wohl kaum das Jobangebot oder Traumhaus zu Ihnen kommen.

Was Menschen glücklich macht, ist dabei vollkommen verschieden. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid für den Glücksatlas 2012, sind die meisten Glücksfaktoren bei Gesundheit, Partnerschaft und dem sozialen Miteinander zu finden. Geld hingegen macht zwar allein nicht glücklich, ist aber häufig ein gutes Mittel, um die Nerven zu beruhigen und nicht unglücklicher zu werden. Doch ganz gleich, was einen persönlich nun am glücklichsten macht – wichtig ist, es zu erreichen. Und dabei gilt: Jeder ist seines Glückes Schmied.

Sie müssen selbst bestimmen

In eigentlich jeder Lebenssituation haben Sie eine Wahl. Nehmen Sie den Job an? Trauen Sie sich, den Chef auf die Gehaltserhöhung anzusprechen? Rufen Sie Ihre Familienmitglieder und Freunde heute an oder verschieben Sie das auf nächste Woche? Nehmen Sie sich heute Zeit mit den Kindern auf den Spielplatz zu gehen oder starren Sie lieber gemeinsam auf den Fernseher?

Überall warten Entscheidungen und der erste wichtige Faktor für ein selbstbestimmtes Leben ist es, diese Entscheidungen zu treffen und dahinterzustehen. Viele Leute jedoch drücken sich davor, weil manche Entscheidungen auch unangenehm sein könnten, oder weil man die Konsequenzen fürchtet. Die eindeutige Konsequenz daraus ist jedoch, dass sich nichts ändern wird, wenn Sie nichts ändern.

Machen Sie sich deshalb klar, dass Sie für Ihr Leben verantwortlich sind und dass jede Wahl zum Erfolg oder Misserfolg führen kann. Weder Ihr Lebenspartner noch Ihre Kinder oder Freunde entscheiden über Ihr Glück und Unglück. Sie bereichern Ihr Leben sicherlich und können sich positiv auf Ihr Gemüt auswirken, aber Ihre persönliche Zufriedenheit haben nur Sie selbst in der Hand.

Sind Sie beispielsweise unglücklich damit, dass sich ein guter Freund länger nicht gemeldet hat, können Sie selbst ein Stück zum Glück beitragen, indem Sie genau jetzt (!) zum Hörer greifen und ihn einfach anrufen.  Nimmt er nicht ab, können Sie eine E-Mail oder SMS hinterherschicken.

Alternativen erkennen

Wenn Ihr guter Freund nun immer noch nicht reagiert, macht Sie das vielleicht unglücklich, aber deswegen müssen Sie sich nicht mit trübem Gesicht vor dem Telefon hocken und auf seinen Anruf warten. Stattdessen sollten Sie, unter Berücksichtigung der möglichen Alternativen, eine Entscheidung treffen:

  1. Sie warten weiter

Wenn Sie diese Entscheidung bewusst treffen, werden Sie sich weniger fremdgesteuert vorkommen. Nicht Ihr Freund ist damit für den Gemütszustand verantwortlich, sondern Sie durch Ihre getroffene Wahl.

  1. Sie konzentrieren sich auf andere Freundschaften

Wenn Sie Ihr Möglichstes getan haben, bleibt es an ihrem Freund, ob dieser Kontakt nun bestehen bleibt oder einschläft. Statt vor Ihrem E-Mail-Postfach zu warten, können Sie sich nun um andere soziale Kontakte kümmern. Vielleicht entwickelt sich daraus eine noch intensivere Freundschaft?

  1. Sie haken die Freundschaft ab

Sicherlich ist so eine Entscheidung schwierig und unangenehm, aber sie wird Ihnen helfen, damit umzugehen. Sollte sich Ihr Freund dennoch melden, wird dies beispielsweise eine schöne Überraschung sein.

Neben diesen drei Beispielen haben Sie noch weitere Alternativen wie beispielsweise einfach an seiner Tür zu klingeln. Wichtig ist nur, dass Sie sich die verschiedenen Möglichkeiten bewusst machen und wissen, dass die Wahl bei Ihnen liegt.

Denken etwas sei aussichtslos ist aussichtslos

Dieses Beispiel lässt sich auf jede Lebenssituation anwenden. Im Job verhält es sich genauso wie mit dem Freund. Wenn Sie etwas wollen, dann tun Sie etwas dafür und treffen Sie die entsprechende Entscheidung. Gedanken wie „Das schaffe ich nicht“ oder „Ich habe keine Wahl“ sind erstens nicht förderlich und zweitens praktisch immer Unfug. Stattdessen müssen Sie selbstbewusst an die Sache herangehen, positiv denken und es versuchen! Denn wie heißt es so schön bei Bertolt Brecht: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Also lassen Sie den Glauben hinter sich, andere würden Ihr Leben bestimmen und nehmen Sie es stattdessen selbst in die Hand!


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