© Jakub Jirsák - Fotolia.comBewerber googeln oder über Facebook ausspionieren, Beleidigungen im Twitter-Profil, die zur Kündigung führen oder im Netz kursierende Urlaubsfotos, während die Krankmeldung beim Chef liegt – das Internet und gerade die vermeintlich offene Kommunikation über die Social-Media bergen viele Gefahren für die Karriere. Wir sagen Ihnen deshalb heute, welche Do´s and Don´ts Sie beachten sollten um Ihren beruflichen Erfolg zu fördern, anstatt sich die Karrierechancen zu verbauen.

Do´s: Mit Social-Media die Karriere fördern

  • Verknüpfen Sie alle Profile untereinander.
  • Stellen Sie unverfängliche und professionell wirkende Bilder online – zum Beispiel auch das Bewerbungsbild.
  • Präsentieren Sie sich auf den Profilen so, wie Sie sich im Bewerbungsschreiben oder Vorstellungsgespräch geben würden.
  • Füllen Sie das Profil weitestgehend aus und stellen Sie sich interessant dar, sodass der Besucher Lust bekommt, Sie kennenzulernen.
  • Gestalten Sie das Profil. Zwar sind die Gestaltungsfreiheiten eingeschränkt, aber Titel- und Hintergrundbilder machen Ihre Seite gleich ansprechender.
  • Die Chronik bei Facebook bietet sich beispielsweise an, um den Lebenslauf auch im Netz darzustellen.
  • Halten Sie Ihre Profile aktuell.
  • Knüpfen Sie Kontakt mit interessanten Arbeitgebern, Branchen, Firmen, potenziellen Geschäftspartnern und Gleichgesinnten.
  • Falls Sie sich auch privat vernetzen wollen, sollten Sie einen zweiten Account erstellen. Achten Sie hierbei auf die Privatsphäre-Einstellungen, um zu vermeiden, dass Ihr Chef auch das private Profil durchleuchten kann.
  • Stellen Sie bei Facebook in den Chronik und Markierungseinstellungen sicher, dass nicht jede Verlinkung automatisch auf Ihrer Timeline erscheint.
  • Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen wie Sie im Internet gesehen werden. Googeln Sie Ihren Namen und lassen Sie sich bei Facebook, Twitter und Co. immer zeigen, wie das Profil in der Öffentlichkeit dargestellt wird.
  • Trennen Sie Berufliches und Privates – dazu gehört es auch, immer zweimal zu überprüfen, was Sie unter welchem Account posten und wer dies lesen könnte.

Don´ts: Womit Social-Media Ihrer Karriere schaden könnten

  • Posten Sie keine Urlaubsbilder oder Statusmeldungen, wenn Sie eigentlich krank im Bett liegen sollten.
  • Zu freizügige Bilder oder Fotos, auf denen Sie Alkohol konsumieren, sollten nicht auf den Business-Profilen zu finden sein.
  • Lassen Sie sich niemals über Kunden, Vorgesetzte oder Geschäftspartner im Internet aus – auch nicht auf dem privaten Account.
  • Auch Anspielungen über Kollegen und Kunden können negativ verstanden werden.
  • Natürlich sind rassistische, diskriminierende oder pornographische Inhalte ebenfalls tabu – selbst, wenn sie als Scherz gemeint sind. Man weiß nie, wer es falsch auffassen könnte.
  • Mischen Sie Ihren privaten Account nicht mit Ihren geschäftlichen Profilen. Private Freunde könnten Äußerungen anbringen, die dem Chef in Ihrer Freundesliste nicht gefallen – beispielsweise wie toll die Party gestern war, obgleich Sie krankgeschrieben sind.
  • Posten Sie nichts während der Arbeitszeit, wenn in Ihrem Vertrag steht, dass privates Surfen verboten ist.
  • Auch wenn Sie am Arbeitsplatz privat im Internet surfen dürfen, sollten Sie es nicht übertreiben und bestenfalls immer bis zur Mittagspause warten.
  • Achten Sie auf die vertraglichen Regelungen zur Schweigepflicht und stellen Sie niemals (!) Firmengeheimnisse online.
  • Missbrauchen Sie Ihre Social-Media-Auftritte nicht als Werbeplattform, sondern werben Sie nur für sich selbst. Auch zu viele sinnfreie Nachrichten oder Scherz-Postings machen einen schlechten Eindruck.
  • Lassen Sie Kommentare und Nachrichten nicht zu lange unbeantwortet.
  • Vermeiden Sie – gerade bei den Business-Profilen – Rechtschreib- und Grammatikfehler

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