Ob  im Beruf, im Privatleben oder einfach zur Motivation: Wir müssen Ziele vor Augen haben um diese auch erreichen zu können. Aber nur ein guter Vorsatz führt Sie noch lange nicht zum Erfolg. Und wenn Sie Ihre Vorhaben aufgrund schlechter Planung nicht erreichen, kann sich das sogar demotivierend auswirken. Wir haben Ihnen deshalb fünf Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre gesteckten Ziele besser erreichen können.

„Wenn du fest daran glaubst, schaffst du es auch.“ So oder so ähnlich klingen oft Motivationssprüche, die wir von Freunden oder Verwandten hören, wenn wir Ihnen von unseren Träumen oder Plänen erzählen. Natürlich ist diese Aussage richtig. Wer schon vor dem Start aufgibt, wird niemals über die Ziellinie laufen. Doch meist reicht allein der Glaube nicht aus um seine Ziele in die Tat umzusetzen – man muss auch etwas dafür tun. Und selbst wenn Sie Ihr Ziel stringent und voller Tatendrang verfolgen, können immer wieder Stolpersteine auftauchen, die drohen, Sie aus der Bahn zu werfen.

Gerade bei langfristigen Plänen, wie mit dem Rauchen aufzuhören, den Traumjob zu bekommen oder beispielsweise auszuwandern, müssen Sie häufig Rückschläge einstecken. Vielleicht schaffen es deshalb nur circa zehn Prozent aller Menschen, ihr Langzeitziel auch wirklich zu erreichen – vielleicht haben diese zehn Prozent aber auch einfach nur eine bessere Strategie mit der sie es schaffen, sich immer wieder zu motivieren?

Nicht nur im Kopf ausformulieren

Ein wichtiger Punkt für die Selbstmotivation ist es, seine Ziele zu notieren. Wenn Sie Ihre Pläne nicht nur vor dem inneren Auge haben, sondern tagtäglich einen Blick darauf werfen können, ist dies außerdem eine hervorragende Gedächtnisstütze. Dazu sollten Sie auch noch schreiben, warum Sie dieses Ziel erreichen wollen und welche positiven Effekte dadurch entstehen. Bei kleinen Rückschlägen oder Tiefpunkten können Sie dann diese Notizen nutzen um sich selbst wieder anzuspornen.

Mit anderen darüber reden

Vor allem wenn man sich schlecht selbst motivieren oder aufraffen kann, empfiehlt es sich Freunden, Bekannten und Verwandten von den Plänen zu erzählen. Zum einen können sie Ihnen wieder als Gedächtnisstütze helfen, zum anderen hilft manchmal schon das Wissen, dass man nicht nur sich selbst etwas beweisen möchte.

Zudem können Sie dadurch auch Gleichgesinnte finden. Vielleicht will Ihr Bekannter ja auch mit dem Rauchen aufhören, fitter werden oder ebenfalls einen Traum verwirklichen? Dann können Sie dieses Ziel zusammen anstreben und sich dabei gegenseitig unterstützen und motivieren.

 Nicht nur optimistisch, auch realistisch bleiben

An sich gibt es nichts, dass Sie nicht schaffen könnten – trotzdem sollten Sie sich auch Ziele setzen, die Sie aus eigener Kraft erreichen können. Gerade wenn es sich um ein langfristiges und eher größer gefasstes Ziel handelt, sollten Sie deshalb auch kleine Etappensiege definieren. Beispielsweise wenn Sie sich vornehmen abzunehmen, ist es eher utopisch in einer Woche zehn Kilo zu verlieren. Realistischer ist es die zehn Kilo innerhalb eines Jahres runter zu bekommen. Wenn Sie es schneller schaffen, werden Sie dafür umso zufriedener mit sich sein.

Teilen Sie daraufhin dieses große Vorhaben in kleine Etappen ein: Nehmen Sie sich beispielsweise in den ersten Woche vor zweimal joggen zu gehen und die deftigen Mahlzeiten am Abend zu reduzieren.  Haben Sie diesen Plan erfolgreich in die Tat umgesetzt, können Sie sich der nächsten Stufe zuwenden und beispielsweise Ihr Laufpensum erhöhen oder zusätzlich einmal pro Woche schwimmen zu gehen.

Ebenfalls kann es bei solchen hochgesteckten Zielen hilfreich sein, nicht nur die Etappen zu definieren und sie aufzuschreiben, sondern sie mittels einer Treppe zu visualisieren. So sehen Sie immer wo Sie gerade stehen und welche Schritte noch vor Ihnen liegen, bis Sie ganz oben ankommen.

Zuckerbrot statt Peitsche

Haben Sie eines Ihrer Etappenziele nicht erreichen können, müssen Sie nicht gleich verzagen. Machen Sie einfach weiter anstatt aufzugeben oder sich selbst dafür zu verurteilen.

Haben Sie hingegen eines der Vorhaben umgesetzt, sollten Sie sich dafür belohnen. Ob Sie darauf anstoßen, schick Essen gehen oder sich die CD kaufen, die Sie schon lange haben wollten – die Hauptsache ist es, sich zu zeigen, dass auch der Weg zum ersehnten Ziel schön sein kann.

Dabei sollten Sie sich aber nicht mit etwas belohnen, das Ihrem Ziel letztlich im Wege steht. Wollen Sie beispielsweise mit dem Rauchen aufhören und haben schon eine Woche durchgehalten, ist es eher unzuträglich, wenn Sie sich dafür eine Zigarette gönnen.

Nicht stehen bleiben

Vor allem wenn Sie ein langfristiges Ziel vor Augen haben, müssen Sie immer die nächsthöhere Stufe dorthin anstreben. Der erfolgreiche Aufstieg ist nämlich immer von einer kontinuierlichen Steigerung und Verbesserung abhängig. Das heißt nicht, dass Sie rund um die Uhr vollkommen verbissen Ihrem Ziel hinterherjagen sollen – im Gegenteil: Sie brauchen auch Pausen und dürfen nicht die restlichen Dinge im Leben vergessen. Aber wenn Sie zu lange stehen bleiben, verlieren Sie Ihr Vorhaben vielleicht aus den Augen oder fallen möglicherweise wieder ein paar Etappen zurück.

Machen Sie deshalb stetige, wenn auch manchmal gemächlichere Schritte auf Ihr Ziel zu. Oder wie Gotthold Ephraim Lessing schon sagte: „Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der ohne Ziel umherirrt.“


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