Ständig werden Ihre Anliegen im Büro ignoriert? Der Chef widmet sich lieber seinem Smartphone als Ihren Fragen, und Ihre Vorschläge werden mit der Zeit vergessen? Dann haben wir ein paar Tipps für Sie, wie Sie Ihren Worten mehr Gehör verschaffen können.

Ein selbstbewusstes und souveränes Auftreten ist im Beruf unabdingbar. Gleich ob es um das Vorstellungs- oder jährliche Mitarbeitergespräch, das Meeting, Ideenbrainstorming oder um die Gehaltsverhandlung geht – nur wenn man Ihnen zuhört und Sie verstanden werden, können Sie Ihre Ziele erreichen. Aber dabei kann man schnell Gefahr laufen, überheblich, arrogant oder unverschämt zu wirken. Beispielsweise wenn Sie Ihren Chef plötzlich anschreien, damit er Ihnen zuhört. Statt wegen eines solchen Ausbruchs eine Abmahnung heraufzubeschwören, sollten Sie lieber mittels Ihrer Körpersprache, der Tonlage und einer ruhigen Stimme Souveränität beweisen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Zwingen Sie sich dazu langsam zu reden und nicht hektisch zu werden, selbst wenn Sie nur wenige Minuten Zeit haben, um Ihren Chef von etwas zu überzeugen. Wer in eine höhere Tonlage und ein zu schnelles Tempo umschwenkt, wirkt schnell verzweifelt, kann sich verhaspeln und besitzt wenig Durchsetzungsvermögen. Wenn Sie langsam und ruhig sprechen und Ihre Worte wirklich Relevanz haben, wird man Ihnen hingegen vielleicht auch noch ein paar Minuten mehr zugestehen.

Nicht schwafeln

Suchen Sie keine Ausflüchte, lange Begründungen oder weitschweifende Argumente. Bringen Sie Ihr Anliegen oder Ihren Vorschlag lieber klar auf den Punkt. Das gibt Ihren Vorgesetzten und Kollegen nicht nur mehr Zeit für andere Dinge. Man versteht Ihre Kernaussage auch deutlicher und muss nicht erst den Sinn hinter der 30-minütigen Ansprache suchen.

Bewusst Pausen setzen

Um Ihren Worten Gewicht zu verleihen, ist nicht immer nur wichtig was Sie sagen, sondern auch wie Sie es sagen. Leiern Sie alles nur herunter, ohne klare Betonung, wird kein Zuhörer die Relevanz in Ihrem Satz erkennen. Zur Betonung gehören allerdings nicht nur eine deutliche Aussprache und das Heben und Senken der Stimme, auch Pausen sind wichtig und können teilweise die Aufmerksamkeit steigern. Nicht umsonst wartet man beispielsweise vor einer Pointe kurz ab, bis alle Anwesenden dafür bereit sein.

Das Gesagte durch das Nicht-Gesagte stützen

Das Wichtigste für eine gewinnbringende Konversation, ist jedoch nicht nur was und wie Sie etwas aussprechen, sondern eher, ob auch Ihre Körpersprache das Gesagte unterstreicht. Sie können die besten Argumente oder die spannendste Rede vorbereitet haben – wenn Sie nur auf Ihre Hände starren und wie ein Schluck Wasser vor Ihrem Gesprächspartner stehen, wird man Ihnen trotzdem nicht die volle Aufmerksamkeit entgegenbringen.

Also straffen Sie die Schultern, halten Sie Blickkontakt und spielen Sie nicht nervös an Ihrem Hemd, Ihrem Haar oder mit Ihren Fingern herum. Selbst wenn es größte Überwindung kostet: Nur wer selbstbewusst auftritt, kann auch selbstbewusst kommunizieren und seinen Worten mehr Gewicht verleihen.

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