Sie wollen sich fit halten, aktiver sein und möglichst gesund leben, um auch noch im Alter Ihre heutigen Erfolge  genießen zu können? Dann bekommen Sie immer dieselben guten Ratschläge: Sport, viel frische Luft, das Rauchen aufgeben – und natürlich gesunde Ernährung. Aber was ist gesunde Ernährung eigentlich?

Unter dem Schlagwort „gesunde Ernährung“ erhalten Sie bei einer Google-Suche 8.040.000 Ergebnisse.
Etwa 40 Prozent davon erzählen vielleicht, Fett sollte gänzlich vermieden werden. 40 Prozent der anderen Seiten könnten dafür plädieren, dass  Sie sogar eine gewisse Menge Fett für die gesunde Ernährung benötigen. Zehn Prozent gehen gar nicht auf Fette ein und weitere zehn Prozent bieten weitere tausend Bücher, Ernährungsberater und Rezepte.
DAS Rezept für DIE gesunde Ernährung werden Sie also kaum finden.

 

Das liegt mitunter daran, dass gesunde Ernährung nicht automatisch für jeden gesund ist. So hat Milch zum Beispiel viele Nährstoffe, die dem menschlichen Körper gut tun: Etwa ein halber Liter deckt zwei Drittel des täglichen Kalziumbedarfs, und die enthaltenen Aminosäuren im Milcheiweiß helfen bei dem Zellaufbau im Körper.

Aber: Wenn Sie keine Milchprodukte vertragen, ist dies sicher kein absoluter Top-Tipp für Sie.

So unterschiedlich wie die Menschen, so unterschiedlich müsste demnach auch die Definition von gesunder Ernährung sein. Schließlich benötigt eine Frau weniger Energie als ein Mann. Wenn die Frau jedoch 1,90 Meter groß ist, hat sie einen anderen Energiebedarf als jemand der 30 Zentimeter kleiner ist.
Um gezielt Ihre gesunde Ernährung zu finden, sollten Sie sich an einen Experten wenden und mit ihm einen persönlichen Ernährungsplan erstellen.
Trotzdem gibt es einige Regeln, die fast in jedem Beitrag zur gesunden Ernährung enthalten sind und die man trotz des unterschiedlichen Bedarfs beachten sollte:

Die vier Grundregeln für gesunde Ernährung – Sparsame Abwechslung

  1. Viel frisches Obst und Gemüse. Doch Obst ist nicht gleich Obst, und die einzelnen Gemüsesorten unterscheiden sich untereinander auch sehr stark. So transportiert eine Zitrone ganz andere Nährstoffe und Vitamine als eine Birne. Essen Sie deshalb möglichst ausgewogen, das gilt auch für Kartoffeln, Nudeln, Fisch oder Fleisch. Achten Sie nur darauf aufzuhören, wenn Sie satt sind, auch beim Obst.
  2. Ausreichend Flüssigkeit Viel trinken. Sie sollten jeden Tag zirka zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Wasser wird zum Beispiel benötigt, um die Nährstoffe zu lösen und zu transportieren und um die Verdauung anzuregen. Zudem verlieren wir am Tag knapp 2,5 Liter Flüssigkeit – die sollten Sie nachfüllen, sonst drohen Kopfschmerzen und Sie fühlen sich ausgelaugt.  Wasser, grüner Tee oder verdünnte Früchtesäfte sind am besten geeignet für die tägliche Flüssigkeitszufuhr.
  3. Bewusst Essen Länger kauen. Wenn Sie eine Tiefkühlpizza in den Ofen schieben, wissen Sie wahrscheinlich nicht so genau, was darin enthalten ist. Und die Beschreibung auf der Verpackung klärt auch nicht alle Fragen. Entscheiden Sie lieber direkt, welche Abwechslung das Gericht bieten soll und bereiten Sie es selbst zu. Dadurch setzen Sie sich intensiver mit der Vielfalt auseinander und bestimmt schmeckt es auch besser. Wenn Sie dann noch langsam kauen, hilft das nicht nur Ihrer Verdauung, Sie nehmen das Essen auch bewusster und länger wahr.
  4. Achten Sie auf die drei „V`s“ Frisch und möglichst unbehandeltes Essen. Produkte die verarbeitet, verkocht oder verkühlt werden, verlieren je nach Behandlung ihre Nährstoffe und Vitamine. Der Faktor „Zeit“ spielt dabei auch eine wesentliche Rolle. Erbsen vom Wochenmarkt können zum Beispiel, pro Tag, bis zu 25 Prozent ihrer Vitamine verlieren. Kaufen Sie deshalb möglichst frische und unbehandelte Zutaten. Verzichten Sie dagegen grundsätzlich auf die Nährstoffe in Pillenform. Jede Zitrone ist vitaminreicher als eine Vitamin C-Tablette.

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