Die freien Tage rücken immer näher – die beste Zeit um den freundlichen Kollegen noch einen lieben Gruß mit auf den Weg zu geben, bevor man sich erst im nächsten Jahr wieder sieht. Falls Ihnen noch die zündende Idee für die Weihnachtsgrüße fehlt, haben wir hier ein paar Ideen und Tipps für Sie.

Wem Textzeilen, Gedichte oder Bildchen als E-Mail-Gruß zu langweilig sind, kann im Internet eine Vielzahl interaktiver E-Cards und weihnachtlicher Spielchen finden. Wir haben ein paar der lustigsten und schönsten Angebote für Sie herausgesucht und sagen Ihnen, was Sie beachten sollten, damit die gut gemeinten Grüße auch positiv ankommen.

Interaktive Grüße: Von witzig bis besinnlich

 


Ganz persönlich und noch dazu amüsant sind die Möglichkeiten bei Elfyourself oder jibjab.com. Ob als Mexikaner, der Feliz Navidad vorträgt, als Weihnachtsmann oder Elfe – wenn Sie Ihr Foto hochladen, wird ein Video erstellt, in dem Sie der Hauptdarsteller sind. Während Elfyourself kostenlos ist, bietet jibjab für einen US-Dollar im Monat eine größere „Kostüm“-Auswahl, eine genauere Fotoanpassung, an die jeweilige Figur und die Möglichkeit eine private Nachricht zu schreiben. Für diese Art der Grüße sollte man sich jedoch selbst nicht zu ernst nehmen und auch Kollegen haben, die Spaß verstehen.

Wer sich nicht mit dem eigenen Foto präsentieren will, aber trotzdem etwas Außergewöhnliches sucht, wird vielleicht bei acabela.tv glücklicher. Hier kann man ein eigenes Weihnachtsbild als Hintergrund hochladen, seine Nachricht eintippen und schon trägt Rudy das Rentier den geschriebenen Text vor.

Allerdings sollten Sie dabei bedenken, dass die auserwählten Kollegen die Lautsprecher aktivieren müssen, um Ihre Nachricht zu hören. Im Großraumbüro – mit 50 Kollegen, die alle gleichzeitig den Link aufrufen – also wohl nicht die beste Idee. Hier ist vielleicht eine Variante ohne Musik und Selbstporträt angebrachter.

So beispielsweise der etwas besinnlichere Gruß von theoworls.com. Hier können Sie Ihr eigenes Lebkuchenmännchen gestalten und es zusammen mit einer Nachricht auf den Weg schicken. Haben Sie heute beispielsweise Kekse mitgebracht, kann man die E-Card dazu nutzen, die Kollegen auf die Leckereien aufmerksam zu machen. Zwar wird dabei auch Musik abgespielt, allerdings wird Ihre Nachricht als Text angezeigt, weshalb das aktivieren der Lautsprecher keine Voraussetzung ist.

Wer nicht nur selbst aktiv werden will, sondern auch seinen Kollegen zum Mitmachen animieren möchte, kann diese interaktive Website weiterleiten. Hier gibt es zwar keine Möglichkeit, eine persönliche Nachricht zu verfassen, dafür ist die weihnachtliche Geschichte jedoch hübsch gestaltet und, neben dem spielerischen Element, recht besinnlich.

Falls Sie sich entscheiden, solch einen Link zu versenden, sollten Sie immer ein paar Worte in der E-Mail dazu sagen. Denn wer weiß schon, was sich hinter einer langen Internetadresse verbirgt?

Was Sie bei E-Cards beachten sollten

Und genau das ist sicherlich einer der großen Nachteile bei all den lustigen, elektronischen Weihnachtsgrüßen: Die Intransparenz von E-Cards und langen Linkadressen wird auch von einigen Cyberkriminellen genutzt, um statt festlichen Grüßen, Virenpakete zu verschicken.

Achten Sie deshalb immer auf den Absender. Kennen Sie ihn nicht, sollten Sie keinesfalls auf Links klicken oder angehängte Dateien öffnen und jegliche Aufforderung zum Download sollten Sie ebenfalls ignorieren.

Wer zudem die E-Mail während der Arbeitszeit verschickt, muss noch etwas beachten: Nämlich das Arbeitspensum der Kollegen und die Meinung des Vorgesetzten.

Denn in vielen Büros geht es in der vorweihnachtlichen Zeit recht stressig zu. Wenn die E-Mails im Sekundentakt hereinfliegen, fühlt sich vielleicht so mancher von der weihnachtlichen Massenmail gestört und der Chef könnte meinen, Sie würden die anderen von der Arbeit abhalten.

Zudem sollten Sie natürlich keine E-Cards verschicken, die auf fremde Seiten führen, wenn das private Surfen in Ihrem Unternehmen verboten ist. Sonst kommen Ihre Grüße gar nicht an, oder Sie bringen den Kollegen auch noch in Schwierigkeiten.


Wer sich nicht sicher ist, sollte also lieber auf die altbewährte Methode zurückgreifen und sich direkt von den Kollegen verabschieden. Diese Grüße kommen garantiert beim gewünschten Empfänger an, sind persönlicher als jede E-Card und werden bestimmt nicht negativ aufgefasst.


Lesen Sie auch…

Die fünf schönsten Gedichte für Ihre Weihnachtsgrüße

Die schönsten Geschenke für Kollegen und Vorgesetzte

So gelingt die perfekte Weihnachtskarte

Die besten Zitate für Ihre Weihnachtspost

Lesen Sie auch

Noch keine Kommentare vorhanden.

Sag' Deine Meinung!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *