Es bleiben weniger als drei Wochen bis Weihnachten. Spätestens jetzt setzt bei vielen die Hektik ein. Weihnachtseinkäufe, Dekoration, Plätzchen backen, Baum schlagen, Festtagsessen planen, Geschenke einpacken … wo soll man nur die Zeit hernehmen? Wir geben Ihnen heute Tipps, wie Sie etwas ruhiger und besinnlicher durch die Adventszeit kommen.

Trotz Tannengrün, Zimtgeruch und harmonischer Weihnachtsmusik kommen viele Menschen, aufgrund der stressigen Adventszeit, nicht in Weihnachtsstimmung.           Laut Forsa-Umfragen empfindet sogar jeder Vierte die Weihnachtszeit als besonders stressig und das, obwohl es das Fest der Liebe, Ruhe und Besinnlichkeit sein sollte. Dennoch sind eigentlich nicht die vielen Aufgaben am Stress schuld, sondern vielmehr die Erwartungshaltung und das eigene Zeitmanagement.

Frühe Planung und Besorgungen

Die schlimmsten Feinde und Weihnachtstress-Fallen sind das Chaos und die Aufschieberei. Wem erst kurz vor Weihnachten einfällt, dass noch eine Gans besorgt, ein Baum dekoriert und ein Geschenk gekauft werden muss, der gerät sicherlich in Hektik. Wer hingegen schon frühzeitig anfängt das diesjährige Fest zu planen und alle wichtigen Aufgaben aufteilt, anstatt sie an einem Tag meistern zu wollen, der kann hinterher ruhiger in den 24. Dezember starten.

Zur Übersicht Ihrer Planung können Sie sich auch eine Liste erstellen. Überlegen Sie sich, welche Einladungen- oder Grußkarten an wen verschickt werden müssen, wie das diesjährige Weihnachtsmenü aussehen soll und was Sie dafür brauchen, wann die Dekoration und der Tannenbaum aufgestellt werden und natürlich, wer welches Geschenk bekommt. Mit diesem Zeitplan behalten Sie den Überblick und am Heiligenabend erwarten Sie sicher keine bösen Überraschungen.

Gerade für Familien, die viele Verwandte besuchen und ein straffes Programm an den Weihnachtstagen haben, empfehlen sich auch gemeinsame Absprachen, vielleicht wiederkehrende Traditionen. Wann wird gegessen? Wann geht’s in die Kirche? Wie verläuft die Bescherung? An welchem Weihnachtstag besucht man die Verwandten? Sind diese Fragen geklärt, wiederholt sich der Ablauf sogar jedes Jahr, weiß ein jeder, was auf ihn zukommt und kann sich darauf einstellen.

Holen Sie sich Unterstützung

Vor allem beim Back- und Kochmarathon kann es turbulent und stressig in der Küche werden. Meist steht man viele Stunden hinterm Herd oder beim Teigausstechen, nur damit hinterher das Meisterwerk in Windeseile verschlungen wird. Kochen und backen sollte hingegen auch Spaß machen und nicht nur Arbeit sein. Also spannen Sie ruhig die ganze Familie ein oder verabreden Sie sich mit Freunden zum gemeinsamen Plätzchen-Tag. Mit guter Musik, lieben Menschen, die einem helfen und kleinen Pausen für Glühwein und Small Talk, wird so ein Tag in der Küche gleich viel angenehmer.

Genauso ist das bei den Weihnachtseinkäufen. Anstatt sich alleine durch das Getümmel zu schlagen, an der Schlange der Kasse anzustellen oder die Dutzenden prall gefüllten Tüten auf zwei Hände aufzuteilen, schnappen Sie sich einfach einen guten Freund – der muss schließlich auch Geschenke besorgen. So können Sie auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie verbringen Zeit mit Ihren Freunden und fördern ein gutes Miteinander und der Einkauf macht zu zweit sicherlich mehr Spaß. Darüber hinaus können Sie sich auch noch gegenseitig bei der Auswahl und dem Tragen der Tüten unterstützen.

Und wer ganz auf das vorweihnachtliche Chaos in der Stadt verzichten möchte, kann die meisten Geschenke – häufig sogar günstiger – übers Internet bestellen. Tatsächlich ziehen mittlerweile rund 38 Millionen Deutsche die Möglichkeit Präsente via Katalog, Teleshopping oder Online-Shop zu kaufen, dem Stadtbummel in der Adventszeit vor.

Dabei sollte man nur die Lieferzeiten wie auch die Sicherheit beachten. Kaufen Sie möglichst von gewerblichen Händlern oder bekannten Online-Warenhäuser wie Amazon oder prüfen Sie beispielsweise auf Ebay die Bewertungen und den Käuferschutz. Auch hier gilt es also ein bisschen zu planen und Zeit zu investieren, damit auch wirklich alles ankommt, wofür man bezahlt hat.

Ruhe und Gelassenheit

Neben all der vielen Planung und den Aufgaben  ist es jedoch am wichtigsten, sich selbst nicht zusätzlich unter Druck zu setzen. Versuchen Sie nicht alles möglichst schnell zu machen, sondern eher in Ruhe mit Pausen ,und nehmen Sie Abschied vom übereifrigen Perfektionismus. Denn auch hier schlummert Stresspotenzial.

Wenn die Gans beispielsweise nicht so goldbraun glänzt wie im Kochbuch, man zu Hause feststellt, dass der Tannenbaum eine leichte Schieflage hat oder die Kekse mal zu lange im Ofen waren, ist das noch längst kein Weltuntergang. Sowohl die Gans, wie auch die Kekse werden sicherlich trotzdem munden und genauso fällt die Schieflage des Baumes wahrscheinlich niemanden mehr auf, wenn er prachtvoll geschmückt im Kerzenschein glänzt. Darüber hinaus machen kleine Ecken und Kanten auch eine gewisse Individualität aus – es wäre schließlich langweilig, würde das Festtagsmahl weltweit gleich aussehen.

Denn weder das Essen noch die Geschenke oder die schönste Dekoration machen ein perfektes Weihnachtsfest aus. Die Hauptsache ist einfach, dass alle Spaß haben und die Zeit miteinander genießen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne, stressfreie Adventszeit!


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