Twitter hat sich neben Facebook und Xing mittlerweile als Karrierewerkzeug etabliert. Auch, wenn nicht sofort Jobangebote oder Beförderungen ins Haus flattern, dient effektives Twittern doch dem Aufbau der eigenen Onlinepräsenz. Wir zeigen, wie Sie mit Arbeitgebern in Kontakt kommen und das eigene Reputationsmanagement voranbringen.

Geschäftfrau zeichnet soziale Netzwerke nach1. Folgen Sie interessanten Unternehmen.

Werden Sie zum Follower Ihres Wunscharbeitgebers und anderen aus der gleichen Branche. Weiten Sie Ihren Fokus dabei Stück für Stück weiter aus. Wer beispielsweise gern über die Stellenangebote eines Automobilherstellers auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte auch die Twitter-Aktivitäten bei dessen Tochterunternehmen oder sogar Zulieferern im Auge behalten.

2. Folgen Sie interessanten Menschen.

Nicht nur Neuigkeiten von Unternehmen können wichtig für die Karriere sein. Man sollte sich auch mit Experten vernetzen. Folgen Sie den Koryphäen Ihres Spezialgebietes oder Persönlichkeiten aus dem Umfeld Ihres avisierten Arbeitgebers.

3. Nutzen Sie die Suche.

Eigentlich ein banaler Hinweis, doch auf Twitter tut sich so viel, dass man häufig nur die aktuellsten Beiträge liest. Damit Ihnen nicht Stellenausschreibungen oder andere spannende Tweets durch die Lappen gehen, suchen Sie gezielt danach.

4. Verwenden Sie Hashtags.

Schlagworte erleichtern Ihnen nicht nur das Auffinden interessanter Themen und Diskussionsbeiträge. Sie sollten damit auch eigene Tweets aufwerten, damit diese leichter von anderen Nutzern gefunden werden.

5. Treten Sie in den Dialog.

Twitter ist ein rasend schnelles Medium. Das verleitet leicht dazu, es nur zum Senden oder Lesen von Nachrichten zu benutzen. Effizienter ist es jedoch, mit anderen wirklich in Kontakt zu treten, auf Mitteilungen zu antworten und seinerseits auf Kommentare zu reagieren. Gelingt es so, etwa mit einem potenziellen Arbeitgeber ins Gespräch zu kommen, hat man schon den ersten Schritt auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch geschafft.

6. Zitieren Sie.

Als Kompetent gilt in der Flut der Informationen nicht nur derjenige, der die geistreichsten eigenen Beiträge schreibt, sondern auch der, der die besten herausfiltern kann. Zu zitieren, beziehungsweise gute Nachrichten weiterzuverbreiten ist darum ein wichtiger Bestandteil des eigenen Reputationsaufbaus. Rund ein Drittel Ihrer Beiträge darf und sollte aus Retweets bestehen.

7. Seien Sie aktiv.

Qualität geht auch im Netz vor Quantität, aber wer nicht präsent genug ist, wird nicht wahrgenommen. Je regelmäßiger Sie twittern, desto vertrauter werden Sie anderen. Zweimal am Tag einen ausschließlich selbstbezogenen Beitrag abzusetzen, ist nicht genug. Nun hat nicht jeder alle halbe Stunde Zeit, um eine qualifizierte Nachricht abzusetzen. Bemühen Sie sich dennoch um Frequenz und Regelmäßigkeit.

8. Seien Sie authentisch.

In 140 Zeichen ist kein Platz für Floskeln, diplomatische Girlanden oder steifes Amtsdeutsch. Mit Twitter will man auf sich als professionell agierende Person aufmerksam machen, und dazu sollte man sich einfach geben wie man ist. Mit Emoticons und Abkürzungen sollte man dennoch sparsam umgehen und im Bemühen um Authentizität nicht ins andere Extrem fallen, denn:

9. Denken Sie an Ihre Leser.

Einem potenziellen Arbeitgeber wird es sicher nicht gefallen, wenn Sie auf Twitter über Ihre aktuelle Arbeit schimpfen, Flurfunk verbreiten oder sich sonst wie daneben benehmen. Die eigene Twitter-Chronik kann man zwar löschen, aber auch das macht keinen guten Eindruck.

10. Pflegen Sie Ihre Webpräsenz.

Vernetzen Sie Ihre Aktivitäten bei Twitter mit Ihren Profilen bei Facebook, Xing und Google+. Wenn Sie einen Blog betreiben, verweisen Sie darauf. Greifen Sie zum Beispiel ein bei Twitter vieldiskutiertes Thema auf und schreiben Sie einen Text dazu in Ihrem Blog. Auf den können Sie anschließend wiederum bei Twitter verweisen. So knüpfen Sie Masche um Masche Ihres Netzprofils.

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